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Traumtal ist der Inbegriff einer alternativen, natürlichen Lebensweise.

Es ist ein wahrhaftiger, besonderer Ort mit einer essentiellen Botschaft. Hier fühlen sich Leute hingezogen, die von und mit der Natur lernen möchten, durch bildende Kunst und das Zusammenleben mit einer Herde von neun Pferden. Das Leben hier ist von einfacher, ehrlicher Arbeit in Verbundenheit zur Erde geprägt. Was das Traumtal ausmacht, ist der natürliche Weg — Zeitlosigkeit, Lebensfreude und innere Freiheit.

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ÜBER MICH

Traumtal ist das Ergebnis eines langen Weges.

Ich bin in München geboren und aufgewachsen. 1997 bin ich nach Sollia gezogen, ein kleines idyllisches Bergdorf südöstlich des Rondane-Gebirgsmassivs. Traumtal ist mein Zuhause, meine Lebensphilosophie und auch der Ort, an dem meine Kunst entsteht. Hier in der abgelegenen Wildnis lebe ich in Eintracht mit einer Pferdeherde.

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MEINE KUNST

Ich beschäftige mich mit der Frage, ob Kunst unsere Sicht der Natur ändern kann.
Ob die Kunst tatsächlich unsere ökologischen Werte verändern kann?  

Ich bin Künstlerin und habe von 1992 bis 1998 eine Ausbildung an der staatlichen Kunstakademie in Oslo (Norwegen) erhalten. Seit 1996 arbeite ich als professionelle bildende Künstlerin. Ich mache Auftragsarbeiten, Ausstellungen und unterrichte hin und wieder an verschiedenen Kunstschulen. Ich arbeite mit verschiedenen Ausdrucksformen, abhängig von der Umgebung und Aufgabe – dazu gehören Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen, Klangkunst, Landschaftskunst, Performance, dreidimensionale Objekte. In den letzten Jahren interessiere ich mich mehr für das Medium der Landschaftsmalerei. Es ist meine Vorstellung, dem Medium eine neue Form zu geben, durch das Zusammenspiel des Konzepts und der Erkenntnisse aus der Installationskunst mit dem unverkennbaren Zauber der Malerei. Meine Gemälde sind von nordischen Landschaftsmalereien des 17. – 20. Jahrhunderts inspiriert. Für mich steht der Kreis als Metapher für die Welt. Der Kreis beschreibt Unendlichkeit, Zeitlosigkeit, verbundene Präsenz – in der Natur ist alles miteinander verbunden. Der Kreis ist auch das beobachtende Auge, die Planeten, eine magische Form, ganz wie Alice im Wunderland durch den Spiegel schaut. Deshalb finde ich besonderen Gefallen daran, runde Bilder zu malen. Die meisten Fenster sind rechteckig, doch von meinem Atelier aus sehe ich die Landschaft durch ein rundes Fenster.

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DER WEG MIT DEN PFERDEN

Mit Pferden sein.

Ich halte die Pferde das ganze Jahr über draußen und versuche ihre Lebensbedingungen so artgerecht wie möglich zu gestalten. Mein Traum ist es, eine tiefe, ehrliche Freundschaft mit Pferden aufzubauen, sodass alle Aktivitäten freiwillig geschehen. Ich liebe es, durch die Wälder zu galoppieren, wenn das Pferd und ich uns frei fühlen und in einem freudigen, kraftvollen Tanz zusammenschmelzen. Bis dahin ist es ein langer Weg, denn es braucht Zeit, bis man ein feines Gefühl für die Persönlichkeit jedes einzelnen Pferdes entwickelt und lernt, seine Sprache zu verstehen. Ein gegenseitiger Dialog ist nur durch Respekt und ohne Druck und Dominanz möglich. Man muss vorgefertigte Ideen loslassen, darf sich selbst nicht unter Druck setzen und perfekt sein wollen. Von innen heraus muss man sich öffnen und vertrauenswürdig werden. Das Pferd verhält sich wie unser Spiegel und reflektiert schon die kleinsten Veränderungen. Durch die Entwicklung einer echten Beziehung können wir innere und äußere Freiheit erfahren. Es geht nicht um Erwartung – es geht um das Sein. Mit Pferden sein.

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POLITISCHES ENGAGEMENT


Durch die Verbindung des Zusammenlebens mit Tieren und einer künstlerischen Perspektive können wir neue, innovative Wege finden, mit der Natur umzugehen.

Seit seiner Gründung 2006 hat sich ein Netzwerk von Traumtal-Freunden gebildet. Wir sind überzeugt, dass die Welt sowohl gute Vorbilder, als auch tiefgründige Informationen braucht (deshalb auch die umfassende Bibliothek des Traumtals…). Wenn man Menschen dazu bringen kann, der Natur mehr zuzuhören, sich an Öko- und Kunstprojekten zu beteiligen und ihre kulturellen Gepflogenheiten zu überdenken, hat das einen andauernden, nachhaltigen Effekt. Veränderung kann nur von innen heraus kommen und nicht durch Druck, Dominanz und Revolution. Wir sind Teil der Natur und sind unseren Mitbewohnern auf der Erde eher ähnlicher als unterschiedlicher – den Tieren. Von ihnen können wir lernen uns spirituell weiterzuentwickeln. Wenn wir unsere Wahrnehmung ändern, ändern wir unbewusst auch unser Auftreten den Tieren gegenüber und unsere Kommunikation mit ihnen. Um die Herausforderungen unserer Zeit, die auch das Klima betreffen, zu bewältigen, müssen wir die Konvention des Konsums durch etwas anderes ersetzen, das uns mehr Zufriedenheit beschert. Im Traumtal betreiben wir Achtsamkeit Meditation und langsame Yoga-Arten. Wir können lernen auf unsere Körper zu hören, auf unser eigenes Wesen und die Arbeit des Geistes. Anstatt uns unseren Gedanken zu unterwerfen, können wir uns jedem einzelnen Moment bewusst werden und zu mehr Teilnahme und Freude gelangen. Wir essen übrigens vegan. Wir regen Menschen dazu an, ihren eigenen Träumen zu folgen und auf ihr Herz zu hören. Sodass jeder von uns etwas positives zu dieser Welt beitragen kann und ein verantwortungsbewusster Bewohner der Erde wird.